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Lourdes 2006

Lasst Euer Licht leuchten

Die Soldaten verschiedener Nationen sind angetreten

Die internationale Eröffnungsfeier (Quelle: KMBA)Größere Abbildung anzeigen

Unter diesem Leitwort stand die diesjährige 48. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes / Südfrankreich vom 17. bis 23. Mai 2006.
In diesem Jahr pilgerten rund 15.000 Militärangehörige aus 35 Staaten nach Lourdes und genossen kameradschaftliche, internationale Begegnungen, Freude und Besinnung im Marienwallfahrtsort.
Fast 1.000 deutsche Soldaten sind mit Sonderzügen aber auch als Motorrad-Wallfahrer angereist und übernachteten im internationalen Zeltlager.

Der Glaube und der Wunsch nach dauerhaftem Frieden verbindet die Pilger der verschiedenen Nationen. Sie erleben internationale Kameradschaft zwischen Gesunden und Kranken, Jungen und Alten und unabhängig von militärischen Dienstgraden, erfahren lebendige Kirche neu und nehmen bewegende und bleibende Eindrücke mit nach Hause. "Die Mischung aus Glauben, Jubel und internationaler Begegnung ist einfach einmalig", beschreiben Teilnehmer die Stimmung.

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Herrliches Wetter in Lourdes, im Hintergrund Vorberge der Pyrenäen

Vorkommando trifft mit der Transall in Tarbes ein (Quelle: Georg Müller, KMBA)

Vorkommando-Flug mit der Transall

Mit der Transall reiste am 16. Mai 2006 bereits ein Vorkommando von Wunstorf über Berlin-Tegel nach Lourdes.
Bei herrlichem Wetter erreichte die Maschine gegen 15.30 Uhr den Flughafen Tarbes bei Lourdes.

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Endlich angekommen nach 1600 km Fahrstrecke mit Lastkraftwagen

Das Unterstützungskommando Dornstadt nach der Ankunft in Lourdes (Quelle: HF Stefan Gürtler)

Zum vierten Mal in Lourdes: Das Unterstützungskommando aus Dornstadt

"Die Wallfahrt beginnt nicht erst mit dem Eintreffen der Pilgerzüge" - Ein Tagesbericht aus Lourdes von Hauptfeldwebel Stefan Gürtler:

Aus dem Verantwortungsbereich des Logistikregimentes 47 aus Dornstadt bei Ulm ist ein Unterstützungskommando - militärisch abgekürzt Ukdo - mit 58 Soldaten an der Vorbereitung der 48. Internationalen Soldatenwallfahrt nach Lourdes beteiligt. Die etwa 1600 km lange Strecke von Dornstadt nach Lourdes wurde durch dieses Ukdo mit einem Fahrzeugkonvoi von etwa 10 Fahrzeugen zurück gelegt. Die weite Fahrstrecke läßt sich mit LKW, die teilweise mit schwerem Gerät beladen sind, nicht an einem Tag bewältigen, weshalb unterwegs einmal übernachtet werden muss.

Militärpfarrer Rainer Stahlhacke ist Lagerpfarrer

Feldgottesdienst auf dem Pic du Jer am 17.05.06 (Quelle: HF Stefan Gürtler)Größere Abbildung anzeigen

Das Ukdo hat vielfältige Aufgaben wie Aufbau, Betrieb und Abbau des Zeltlagers in Lourdes, in welchem während der Wallfahrt Soldatinnen und Soldaten aus vielen Nationen untergebracht sind, weshalb mit Recht von einer Internationalen Begegnungsstätte gesprochen werden kann. Weiter unterstützt das Ukdo die Pilger- und Lagerleitung bei den Veranstaltungen während der Wallfahrt. Die Aufgaben dabei sind vielfältig: Transportleistungen, wie das Ent- und Wieder-Beladen der Pilgerzüge und Flugzeuge, Beschaffung und Herstellung von Verpflegung, Mithilfe bei der Betreuung von Kranken oder auch das Ausrichten von Ehren- und Fackelkommando-Einsätzen.

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Auf dem Wege zum Eröffnungsgottesdienst

Die Koblenzer Gruppe mit der Stadt- und Bundeslandfahne (Quelle: Hauptgefreiter Marcel Hüls)Größere Abbildung anzeigen

Der Sonderzug 2 auf dem Wege zum Eröffnungsgottesdienst

Ein Bericht von Janina Müller, KNA:

Mit einem feierlichen Gottesdienst hat Militärbischof Walter Mixa am Donnerstag die 48. Internationale Soldatenwallfahrt für die deutschen Pilger eröffnet.
Bis Dienstag kommen 15.000 Soldaten, ihre Angehörige und Mitarbeiter des Militärs aus 35 Staaten in den Marienwallfahrtsort Lourdes. Darunter sind rund 1.000 deutsche Pilger.
Das Treffen steht unter dem Leitwort "Lasst Euer Licht leuchten". Begründet wurde die Wallfahrt 1944, als zum ersten Mal französische Soldaten in die Pyrenäen pilgerten.

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Teilnemer des 3. Sonderzuges ziehen in Mulhouse ein

Militärgeneralvikar Walter Wakenhut (Mitte) und Militärdekan Reinhold Bartmann (rechts) begleiten den Sonderzug 3 (Quelle: Hauptgefreiter Ludwig Dirscherl)Größere Abbildung anzeigen

Der Sonderzug 3 von Regensburg nach Lourdes

Ein Tagesbericht des Hauptgefreiten Ludwig Dirscherl:

Die diesjährige 48. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes steht unter dem Leitwort "Lasst euer Licht leuchten". Mit vier Sonderzügen aus Berlin, Münster, Rosenheim und Regensburg pilgerten etwa 20.000 Bundeswehrangehörige in den südfranzösichen Wallfahrtsort am Fuß der Pyrenäen. Die Bundeswehr stellt damit nach Italien, Frankreich und Kroatien das viertstärkste Kontingent bei der diesjährigen Soldatenwallfahrt.

Der Sonderzug 3 füllte sich ab dem Hauptbahnhof Regensburg auf der Fahrt über Nürnberg, Heidelberg, Karlsruhe ständig. Darunter auch eine kleine Gruppe amerikanischer Gäste. Neben Soldaten aus den Oberpfälzer Standorten sind aus Neunburg, Peter Wilhelm, Stadtpfarrer Karl-Dieter Schmidt und Bürgermeister Wolfgang Bayerl mit Frau dabei. Die Pilgerleitung liegt schon zum dritten Mal beim Standortpfarrer Cham, Pastoralreferent Hans Rückerl und Pfarrhelfer Hubertus Reimelt aus Amberg. Oberstleutnant Helmut Breun und Oberstabsfeldwebel Harald Büttl sind für die militärische Führung verantwortlich. Den Pilgerzug begleiten Militärgeneralvikar Prälat Walter Wakenhut, der Katholische Leitende Militärdekan München Reinhold Bartmann, zahlreiche Militärpfarrer, Pastoralreferenten und Pfarrhelfer.


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Eröffnungsgottesdienst beim Zwischenhalt in Mulhouse

Neupriester Jochen Scherzer erteilt den Primizsegen (Quelle: Hauptgefreiter Ludwig Dirscherl)Größere Abbildung anzeigen

Gottesdienst und Primizsegen bei Zwischenhalt in Mulhouse

Bei vielen Zwischenhalten, der längste in Mulhouse, wurde auch der Eröffnungsgottesdienst mit Pfarrer Alfons Hutter aus Amberg gefeiert. Er ging in seiner Predigt auf das Motto der Wallfahrt: "Lasst Euer Licht leuchten" ein. Mit dabei war auch Neupriester Jochen Scherzer, der den Primizsegen erteilte.

Nach fast 30 Stunden Fahrt bezogen die Pilger in Lourdes im Zeltlager, bzw. in verschiedenen Hotels ihr Quartier.
Die meisten nützten gleich die Gelegenheit den Heiligen Bezirk und die Grotte zu besichtigen.

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Eröffnungsgottesdienst in Sankt Bernadette

von links: Der deutsche Pilgerleiter Militärdekan Johann Meyer, Militärbischof Dr. Walter Mixa und Militärgeneralvikar Walter Wakenhut (Quelle: Durant)Größere Abbildung anzeigen

Gemeinsame Messfeier und Firmung in Sankt Bernadette

Ein umfangreiches Programm wird den Pilgern in den nächsten Tagen geboten. Den Beginn machte die gemeinsame Messfeier aller deutschen Wallfahrer in der Kirche Sankt Bernadette. Den Gottesdienst zelebrierte Militärbischof Dr. Walter Mixa. Musikalisch wurde er vom Wehrbereichsmusikkorps 1 aus Lüneburg umrahmt.
Gottesdienst und Firmung in Sankt Bernadette

Militärbischof Mixa spendet Hauptfeldwebel Sebastian Mense die Firmung (Quelle: Hauptgefreiter Ludwig Dirscherl)Größere Abbildung anzeigen

Dabei wurde auch das Heilige Sakrament der Firmung an Hauptfeldwebel Sebastian Mense durch den Bischof gespendet.
Die Teilnahme an der Internationalen Eröffnungsfeier, am Kreuzweg, an der Fußwallfahrt nach Bartres oder eine Wanderung zum Pic du Jer waren Teile des Wallfahrtprogramms. Höhepunkte der Lourdeswallfahrt sind die Lichterprozession, die Messfeier an der Grotte und die internationale Abschiedsfeier auf der Esplanade mit dem Ausmarsch aller teilnehmenden Musikkorps.

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Treffen mit dem Militärbischof und seinen Gästen im Zeltlager

Militärbischof Dr. Walter Mixa und der Generalinspekteur der Bundeswehr Wolfgang Schneiderhan besuchen das Zeltlager (Quelle: Hauptgefreiter Marcel Hüls)Größere Abbildung anzeigen

Bischof Mixa: Militärseelsorge wichtig bei Auslandseinsätzen

Ein Bericht von Janina Müller, KNA:

Militärbischof Walter Mixa und der Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, haben die Bedeutung der Militärseelsorge für Soldaten im Auslandseinsatz gewürdigt. "Pfarrer, die mit der Bundeswehr in die Krisengebiete reisen, sorgen für die Stabilität in der Truppe", sagte Schneiderhan am Sonntag bei der 48. Internationalen Soldatenwallfahrt in Lourdes. Die Militärs müssten in Ländern wie Afghanistan viele Entscheidungen selbständig treffen, und der Glaube gebe dabei Orientierung und moralischen Halt, so der General. Mixa verwies auf die wichtige seelsorgerische Aufgabe der Militärpfarrer. "Soldatinnen und Soldaten, die für längere Zeit ins Ausland gehen, sorgen sich zum Beispiel um ihre Partnerschaft", erklärte er. Erste Ansprechpartner seien die Seelsorger der Truppe, da diese keine Rangabzeichen trügen und zum Schweigen verpflichtet seien.

Militär und Seelsorge

Militärbischof Dr. Walter Mixa und der Generalinspekteur der Bundeswehr Wolfgang Schneiderhan (Quelle: KMBA)Größere Abbildung anzeigen

Schneiderhan verwies weiter darauf, dass das friedliche internationale Soldatentreffen in Lourdes Zeichen für eine sich verändernde Weltgemeinschaft sei. "Bei der Eröffnungsfeier sind auch Nationen aufmarschiert, die man noch vor einigen Jahren nicht auf einer solchen Wallfahrt vermutet hätte", sagte er.
Bischof Mixa bezeichnete Lourdes als Ort der Völkerverständigung. Bei der Soldatenwallfahrt gebe es nicht nur eine Annäherung zwischen verschiedenen Nationen, sondern auch zwischen Gläubigen und Nichtgläubigen. In den vergangenen Jahren habe sich die Form der Anbetung verdichtet. So gingen Pilger mittlerweile rund um die Uhr an die Mariengrotte, um zu beten.

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Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, besucht das Zeltlager

Das internationale Zeltlager als "Herzstück" der Soldatenwallfahrt (Quelle: Hauptgefreiter Marcel Hüls)Größere Abbildung anzeigen

Das internationale Zeltlager - ein Miteinander im Zeichen des Glaubens

Das Zeltlager bezeichnen viele zu Recht als das Herzstück der Soldatenwallfahrt. Die dem soldatischen "Leben im Felde" entsprechende Unterbringung auf dem grünen Gelände oberhalb des Heiligen Bezirkes bietet zwar nicht den Hotelkomfort der Stadt. Aber die Nähe schweißt zusammen, Kontakte entstehen schneller und vor allem die Internationalität der Soldatenwallfahrt ist hier besonders zu sehen. Wenn auch Wind und Wetter manchmal die Geduld ein wenig strapazieren, so entschädigt die unverwechselbare Lagerathmosphäre für alle Strapazen.
Die Streitkräfte vieler Länder arbeiten in den letzten Jahren sehr eng zusammen bei den internationalen Friedenseinsätzen, in multinationalen Verbänden und Stäben, im Rahmen von Großübungen. Die Soldatenwallfahrt in Lourdes war schon immer ein Spiegel der zunehmenden Verbindung zwischen den Soldaten der einzelnen Nationen. Grade im Zeltlager läßt sich dieses Zusammenwachsen auf engstem Raum beobachten - ein Miteinander, das im Zeichen des Glaubens nochmals einen besonderen Akzent erhält.

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Eröffnungsfeier auf der Esplanade

Die Flamme ist entzündet (Quelle: Durant)Größere Abbildung anzeigen

Eröffnungsfeier auf der Esplanade

Am 19. Mai 2006 wurde die Internationale Soldatenwallfahrt mit dem Einmarsch der Fahnen, der Ankunft der verschiedenen Musikkorps, der Begrüßung der Bischöfe der anwesenden Nationen und dem Entzünden der Flamme auf der Esplanade festlich eröffnet.
Internationale Eröffnungsfeier auf der Esplanade

Die Bischöfe teilnehmender Nationen (Quelle: Durant)Größere Abbildung anzeigen

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Die deutsche Krankenpilgergruppe in Lourdes

Behinderte haben Vorfahrt (Quelle: Durant)Größere Abbildung anzeigen

Die deutsche Krankenpilgergruppe bei der 48. Soldatenwallfahrt

"Behinderte haben Vorfahrt" - Eindrücke von Janina Müller, KNA:

Blaulackierte Kranken-Rikschas leuchten bei der 48. Soldatenwallfahrt in Lourdes mit bunten Wolldecken um die Wette. Diese liegen in Stapeln im Foyer der Krankenherberge Accueil Notre-Dame - jedes Stück ein Unikat. Pilgerinnen aus aller Welt häkeln sie für pflegebedürftige Wallfahrer, die den Marienort am Fuße der Pyrenäen besuchen. Die Krankenpilgergruppe des deutschen Militärs zählt in diesem Jahr 20 Patienten, die von Pflegekräften oder Angehörigen begleitet werden.

Bundeswehr-Soldaten tragen die Kranken

Kreuzweg mit Kranken (Quelle: Hauptgefreiter Marcel Hüls)Größere Abbildung anzeigen

Ambulanzfeldwebel Sabine Pries vom Koblenzer Bundeswehrzentral-Krankenhaus ist zum ersten Mal als Betreuerin dabei. Sie ist begeistert von der Art, wie die Menschen hier mit den Kranken umgehen. "Gestern abend war ich mit einer Patientin an der Marien-Grotte und sie wollte gerne ganz nah ran", erzählt die 37-jährige. Die Besucher der Grotte hätten wie selbstverständlich eine Schneise gebildet und sie seien bis ganz vorne durchgefahren. Eine Erfahrung, die auch der Hamburger Leutnant Hendrik Sandbrink gemacht hat: "Behinderte und Kranke haben hier ganz klar Vorfahrt", sagt er bestimmt. Und das zeigt sich sogar im Straßenverkehr, denn in Lourdes gibt es eine eigene Spur für Rollstuhlfahrer.

Mit dem Wasser aus dem Felsen bekreuzigen sich die Pilger

Pilger an der Grotte (Quelle: Georg Müller, KMBA)Größere Abbildung anzeigen

Im heiligen Bezirk bilden sich lange Pilgerschlangen vor den Ständen mit den Opferkerzen. Keine Teelichte, sondern richtige Wachsleuchten. Die größten - bis zu zwei Meter hoch und mit Bändern und Blumen geschmückt - sollen die Bitten der Menschen unterstützen.
Aus mehreren Wasserhähnen zapfen Gläubige das Lourdes-Wasser, das bereits viele Kranke geheilt haben soll. Einige Pilger füllen es in große Kanister ab, andere stehen einfach andächtig vor der Marienstatur an der Grotte.

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Die Grotte - das Ziel der Pilger

Messfeier an der Grotte (Quelle: Durant)Größere Abbildung anzeigen

Messfeier an der Grotte

Zu den Höhepunkten und tiefsten Eindrücken der Internationalen Soldatenwallfahrt gehört die Messfeier an der Grotte, die Militärbischof Dr. Walter Mixa zusammen mit dem Generalvikar, Dekanen und Pfarrern der Katholischen Militärseelsorge zelebriert.

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Bundeswehr-Soldaten mit ihren Kerzen und Fackeln

Internationale Lichterprozession (Quelle: Georg Müller, KMBA)Größere Abbildung anzeigen

Internationale Lichterprozession

Auszüge aus einem Bericht von Georg Müller:

Ab halb neun abends drängen sich Pilger aus dem Stadtteil, in dem der Heilige Bezirk liegt, auf der engen Brücke "Pont Viex" über den Fluß "Gave de Pau". Unterwegs verteilt oder kauft man die für Lourdes typischen Kerzen, weiß spitz zulaufend und mit blauem Fuß. Die Kerzen sind mit einem papiernen Tropfschutz versehen. Darauf gedruckt Mariengebete. Es geht zum Place Capdevielle, wo die Internationale Lichterprozession beginnen soll.

Soldaten aus 35 Staaten beteiligten sich an der Internationalen SoldatenwallfahrtLupe

Impressionen aus Lourdes (Quelle: Durant)

Der französische Militärbischof Le Gal leitet oberhalb des Platzes an einer Ballustrade stehend die Lichterprozession ein: "Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes". Militärs aus verschiedenen Ländern treten nacheinander ans Mikrofon und tragen Fürbitten zur Lichterprozession vor. Danach tritt der Bischof auf die Fackelträger in prächtiger Paradeuniform zu und entzündet die Fackeln.
Nun wird das Feuer der Fackeln an die Fackelträger neben der Madonna und die ungeduldig wartenden Pilger verteilt.

Soldaten der Bundeswehr mit Fackeln und Kerzen bei der LichterprozessionLupe
Lichterprozession (Quelle: Durant)
Unter dem Baldachin flammt Licht auf und die Prozession setzt sich mühsam in Bewegung, denn die vielen Menschen auf dem Platz müssen in den Zug einfließen, der die engen Straßen entlang bergab ins Tal des Gave zum Heiligen Bezirk führt.
Unterwegs wird der Heilige Rosenkranz gebetet, das Lourdes-Lied vielsprachig gesungen und beim folgenden "Ave, Ave, Ave Maria" erheben die Pilger jedesmal zum Gruß ihre Fackeln und Kerzen.

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Stand vom: 01.06.15


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