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Der abgeschlossene Einsatz der Bundeswehr in Bosnien-Herzegowina (EUFOR)

Anschauungsunterricht für die einheimischen Kinder sie werden von deutschen Soldaten mit einer Dolmetscherrin über Aussehen, Gefährlichkeit und Wirkung von Minen, Waffen und Munition unterrichtet.

Aufklärung im Einsatz (Quelle: Bundeswehr/Lars Pötzsch)Größere Abbildung anzeigen

Am 2. Dezember 2004 übernahm die Europäische Union in Bosnien und Herzegowina das Kommando über die dort stationierten Friedenstruppen. Insgesamt waren über 50.000 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr an EUFOR "Althea" und den Vorgängermissionen beteiligt.

Auftrag des Deutschen Einsatzkontingentes war es, in seinem Verantwortungsbereich die militärische Absicherung des Friedensvertrages von Dayton vom 14. Dezember 1995 sicher zu stellen, die Volksgruppen von Feindseligkeiten abzuhalten und die Bewegungsfreiheit eigener Kräfte und internationaler Organisationen zu gewährleisten. Eine wichtige Rolle spielt dabei die zivil-militärische Zusammenarbeit (CIMIC).

Aufgrund der starken Verbesserung der Sicherheitslage in Bosnien und Herzegowina konnte die militärische Präsenz in den vergangenen Jahren kontinuierlich reduziert werden und der Focus auf die zivile Unterstützung ausgerichtet werden. Ende September 2012 endet die deutsche militärische Beteiligung an der EUFOR-Mission und somit der bisher längste Auslandseinsatz der Bundeswehr. Während der Einsatzdauer in Bosnien und Herzegowina sind 19 deutsche Soldaten verstorben.

In diesem Einsatz begleiteten Katholische Militärpfarrer seelsorgerlich die deutschen Soldatinnen und Soldaten im Feldlager Rajlovac in Bosnien.

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Stand vom: 13.12.13


https://www.kmba.militaerseelsorge.bundeswehr.de/portal/poc/kmba?uri=ci%3Abw.milseels_kmba.seelsorg.auslands.bosnien