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Nachbarschaftshilfe der katholischen Soldatinnen und Soldaten

Die Nachbarschaftshilfe der katholischen Soldaten ist eine sozial-karitative Aktion katholischer Soldaten der Bundeswehr für notleidende Menschen in Krisengebieten.

Sie wurde im Jahre 1990 von der Zentralen Versammlung der katholischen Soldaten - jetzt Katholikenrat beim Katholischen Militärbischof - aus Dankbarkeit für die deutsche Wiedervereinigung und die Öffnung der Grenzen zu den osteuropäischen Ländern ins Leben gerufen.

Bisher wurden Projekte in Polen, Rumänien, Kroatien, der Slowakei, Bulgarien, der Ukraine, Lettland, Georgien, dem Kosovo und im nordirakischen Erbil gefördert.

„Beschäftigung junger Menschen – ein Schlüssel zum Frieden in Mali“ – so lautet das neue Vorhaben und Projekt, das in Zusammenarbeit mit CARITAS INTERNATIONAL bis 2021 gefördert wird.

Der Katholische Militärbischof empfiehlt ausdrücklich die Nachbarschaftshilfe und ordnet für seinen Jurisdiktionsbereich jährlich eine Kollekte mit dieser Zweckbestimmung an.


Spendenkonto:

Spenden können eingezahlt werden auf das Konto der

Katholischen Soldatenseelsorge
Commerzbank Berlin

IBAN: DE28 1204 0000 0071 0707 00
BIC: COBADEBB120

Kennwort „Nachbarschaftshilfe



"Barmherzigkeit wider die Gleichgültigkeit"

Vater und Sohn in ihrer islamischen Heimat

Unter diesem Leitgedanken wurde die Aktion "Nachbarschaftshilfe" von Oktober 2017 bis März 2019 mit einem Projekt des Jesuitenflüchtlingsdienstes im Nord-Irak fortgeführt.
In den Vororten der Stadt Erbil haben viele Flüchtlingsfamilien Schutz und eine erste Zuflucht gefunden. Vor allem Kinder und Jugendliche leiden unter der Situation und sind durch Gewalterfahrungen traumatisiert. Der Jesuitenflüchtlingsdienst leistet hier Hilfe durch schulische und psycho-soziale Projekte.


Schule und Jugendzentrum in Gjilan/Kosovo

Seit Herbst 2012 unterstützt die Nachbarschaftshilfe ein Projekt der Salesianer Don Boscos in Gjilan im Kosovo zur Neugründung einer allgemeinbildenden Schule mit Internat und angeschlossenem Jugendzentrum.
Gymnasium mit Internat in Gjilan/Kosovo (Quelle: www.donbosco.de)Größere Abbildung anzeigen

Von 2012 bis 2017 unterstützte die Nachbarschaftshilfe ein Projekt der Salesianer Don Boscos in Gjilan im Kosovo zur Neugründung einer allgemeinbildenden Schule mit Internat und angeschlossenem Jugendzentrum.
Im September 2016 konnte bereits der vierte Schüler-Jahrgang in die Gesamtschule aufgenommen werden. Insgesamt lernen 250 Schülerinnen und Schüler aus allen Schichten in der aus Spendengeldern finanzierten Einrichtung. Geplant ist zudem der Bau eines Berufsbildungszentrums und der Bau einer Sporthalle für den ganzjährigen Sportunterricht.


Eine berufliche Zukunft für traumatisierte Jugendliche in Georgien

Jugendlicher in einer Ausbildungswerkstatt
Berufliche Ausbildung Jugendlicher - eine Chance für die Zukunft (Quelle: KMBA)Größere Abbildung anzeigen

Von 2009 bis 2012 wurde die Nachbarschaftshilfe unter dem Leitgedanken „Eine berufliche Zukunft für traumatisierte Jugendliche in Georgien“ fortgeführt. Hier wurde die Einrichtung einer Berufsschule unterstützt, die eine handwerkliche Ausbildung zum Tischler, Schlosser, Schreiner oder Automechaniker ermöglicht.


Loyola-Gymnasium - Perspektiven durch Bildung

Die Schüler üben sich im eifrigen Bearbeiten von Holz
Die Schüler des Loyola-Gymnasiums in Prizren (Quelle: Bundeswehr/Dirk Wollenhaupt)Größere Abbildung anzeigen

Die Nachbarschaftshilfe hatte in den Jahren 2005 bis 2009 zur Unterstützung und Förderung des Aufbaus des katholischen Gymnasiums "Loyola" in Prizren unter dem Leitgedanken "Perspektiven durch Bildung - ein Gymnasium für Schulkinder im Kosovo" beigetragen.


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Stand vom: 15.04.2019


https://www.kmba.militaerseelsorge.bundeswehr.de/portal/poc/kmba?uri=ci%3Abw.milseels_kmba.organisa.laiengre.katholikenrat.nachbarschaftshilfe