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European Union Force République Démocratique du Congo (EUFOR RD CONGO)

Der EUFOR RD CONGO-Einsatz der Bundeswehr

Bundeswehr-Hubschrauber im Landeanflug Kinshasa (Quelle: Bundeswehr-Pressestelle Kinshasa)

Einsatz und Unterstützungsmission der Bundeswehr in der Demokratischen Republik Kongo

Mit dem Beschluss des Deutschen Bundestages vom 1. Juni 2006 beteiligte sich die Bundeswehr mit bis zu 780 Soldaten an dem EU-geführten Einsatz EUFOR RD CONGO in der demokratischen Republik Kongo.
Während des viermonatigen Einsatzes konnten die ersten Parlaments- und Präsidentschaftswahlen seit mehr als vierzig Jahren in dem afrikanischen Land abgesichert werden.

Unter der Bezeichnung "EUSEC RD Congo" führt die Europäische Union (EU) im Rahmen der Reform des Sicherheitssektors in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) eine Beratungs- und Unterstützungsmission durch. Im Vordergrund stehen die politische Integration der verschiedenen regionalen Gruppierungen sowie die Unterstützung bei Umstrukturierung und Wiederaufbau der kongolesischen Armee.

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Militärpfarrer Pützer begleitet die Bundeswehr in den Kongo

Militärpfarrer Georg Pützer (Quelle: KNA)Größere Abbildung anzeigen

Militärseelsorger Georg Pützer begleitete 2006 die Bundeswehr in den Kongo

Am 14.07.2006 brach auch der katholische Militärpfarrer Georg Pützer, der die Soldaten seelsorglich betreute, in das zentralafrikanische Land auf. Pützer war 2006 Standortpfarrer bei den Fallschirmjägern in Oldenburg.
Die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) sprach vor seiner Abreise mit ihm über seine Aufgaben und Erwartungen und erfragte in einem Telefon-Interview vom 28.07.2006 seine ersten Eindrücke und die Stimmung unter den Einsatzkräften in Kinshasa.

Beide KNA-Gespräche unter der Überschrift "Ein Stück Gelassenheit“ und "Noch nie solche Armut gesehen" sind nebenstehend zum Lesen und Herunterladen bereitgestellt.


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ehemalige Kindersoldatin aus Uganda

China Keitetsi (Quelle: Jörg Nowak, Missio Aachen)

China Keitetsi - Eine afrikanische Stimme, die sich direkt an die Soldaten der Bundeswehr richtet

Im Mittelpunkt vieler Gespräche der Militärgeistlichen mit Bundeswehrsoldaten steht die Sorge, im bevorstehenden Einsatz auf Kindersoldaten zu treffen.

Eine ehemalige Kindersoldatin aus Uganda namens China Keitetsi bat uns in diesem Zusammenhang einen offenen Brief direkt an die Bundeswehrsoldaten zu richten:

"Ich schreibe Ihnen, weil ich Ihnen im Voraus danken will für Ihren Einsatz in der Demokratischen Republik Kongo".

Offener Brief an die Soldaten der Bundeswehr von China Keitetsi (DE)

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"Sie nahmen mir die Mutter und gaben mir ein Gewehr. Mein Leben als Kindersoldatin"

Frau Keitetsi ist 1976 in Uganda geboren. Mit acht Jahren flieht sie aus dem Elternhaus, gerät dabei in ein Rekrutierungslager der ugandischen Widerstandsarmee und wird Kindersoldatin. Als Neunzehnjährige gelingt es ihr 1999 aus Uganda zu fliehen und sie gelangt u.a. mit Hilfe der Vereinten Nationen im selben Jahr nach Dänemark, wo sie noch heute einen Wohnsitz hat.
Sie ist die erste Kindersoldatin, die ihre Erlebnisse in einem zum Bestseller gewordenen Buch festgehalten hat: "Sie nahmen mir die Mutter und gaben mir ein Gewehr. Mein Leben als Kindersoldatin".
Heute widmet sie sich der Problematik "Kindersoldaten", um so auf diese ganz besonders schlimme Art der Ausbeutung von Kindern weltweit aufmerksam zu machen. Sie hielt dazu bereits Vorträge vor dem Deutschen Bundestag, der Unesco und der UNO.

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Stand vom: 13.12.13


http://www.kmba.militaerseelsorge.bundeswehr.de/portal/poc/kmba?uri=ci%3Abw.milseels_kmba.seelsorg.auslands.euforrd