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Archiv des Katholischen Militärbischofs für die Deutsche Bundeswehr

Hauptmagazin im Archiv des Militärbischofs

Ein Blick in das Hauptmagazin (Quelle: KMBA/Frank Eggen)Größere Abbildung anzeigen

Zuständigkeit

Als Abteilung, die dem Militärgeneralvikar direkt unterstellt ist, verwaltet und erschließt das Archiv das archivwürdige Schrift-, Bild- und Tongut der seit 1956 in der Deutschen Bundeswehr bestehenden Katholischen Militärseelsorge. Darüber hinaus sammelt es Dokumentationsgut zur Geschichte der Militärseelsorge - auch vor 1945.

Mit Beginn des Jahres 2014 leitet Dr. Markus Seemann das Archiv des Katholischen Militärbischofs für die Deutsche Bundeswehr.

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Anschrift und Erreichbarkeit

Archiv des Katholischen Militärbischofs für die Deutsche Bundeswehr
Am Weidendamm 2
10117 Berlin (Mitte)

Tel.: 030/20617 170
Fax: 030/20617 199
E-Mail:

Dr. Markus Seemann, Leiter des Archivs des Katholischen Militärbischofs

Dr. Markus Seemann (Quelle: KMBA/Jörg Volpers)Größere Abbildung anzeigen

Leitung: Dr. Markus Seemann

Verkehrsverbindung: S-/U-/Tram-Bahnhof Berlin-Friedrichstraße

Die Archivnutzung ist nach Vereinbarung möglich.

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Joseph Kardinal Wendel - der erste Katholische Militärbischof

Der Katholische Militärbischof Joseph Kardinal Wendel, der Evangelische Militärbischof Dr. Hermann Kunst mit Bundesverteidigungsminister Blank 1956 (Quelle: KMBA)Größere Abbildung anzeigen

Geschichte

Neben der Registratur und des daraus erwachsenen archivwürdigen Aktenbestandes der Katholischen Militärseelsorge stellte die „Sammlung Werthmann“ (Dokumentation zur Wehrmachtseelsorge) sozusagen eine Keimzelle für die Einrichtung des Archivs im Jahre 1978 dar.
Georg Werthmann, Feldgeneralvikar der Wehrmacht (1936-1945) und erster Militärgeneralvikar für die Bundeswehr (1956-1962), hatte seit 1945 damit begonnen, Unterlagen und Material für eine geplante Darstellung der Geschichte der Katholischen Feldseelsorge zu sammeln, zu sichten und zu ordnen.

Reliquienurkunde

Reliquienurkunde (Quelle: KMBA)Größere Abbildung anzeigen

Den Hauptteil dieses Bestandes bilden Schriftguteinheiten, die sich mit Personal- und Sachfragen der Militärseelsorge in der ehemaligen Wehrmacht befassen.
Die diesem Bestand zugrundeliegenden Akten wurden von Werthmann als „laufende Registratur“ vor der Vernichtung gerettet. Die übrigen Akten des Katholischen Feldbischofs der Wehrmacht mit Sitz in Berlin sind bei den Luftangriffen auf die ehemalige Reichshauptstadt während des Zweiten Weltkrieges verbrannt.
Während die „Sammlung Werthmann“ Einblick in die Arbeit der Wehrmachtseelsorge gibt, spiegeln die „Akten Werthmann“ die Anfänge der Katholischen Militärseelsorge in der Deutschen Bundeswehr, ihren Aufbau und ihre Organisation wider.

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Bestandsgliederung

  • Aktensplitter der Katholischen Feldpropstei in Berlin (aus der Zeit 1914-1918)
  • (Teil-)Nachlässe von einzelnen Militärgeistlichen (Wehrmacht- und Kriegspfarrern)
  • Sammlung Werthmann
  • Akten Werthmann (nach 1955)
  • Nachlaß Werthmann
  • Aktenbestände der Katholischen Militärseelsorge seit 1956
  • Militärkirchenbücher aus katholischen Militärpfarreien (1730-1945)
  • Aktenbestände von Laienorganisationen innerhalb der Katholischen Militärseelsorge
  • Dokumentationsgut zur Geschichte der Militärseelsorge
  • Dokumentationsgut zur Kriegsgefangenschaft (vor allem zum „Stacheldraht-Seminar“ in Chartres - Theologen-Seminar im Kriegsgefangenenlager bei Chartres)
  • Sammlungen
  • Bildarchiv

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Stand vom: 07.08.17


http://www.kmba.militaerseelsorge.bundeswehr.de/portal/poc/kmba?uri=ci%3Abw.milseels_kmba.organisa.kurie.archiv